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Was kostet eine Videoproduktion in Berlin? Preise, Drehtag und Kostenfaktoren (2026)

Was kostet eine Videoproduktion in Berlin? Marktpreise 2026 ab ca. 1.500 € netto, Kosten pro Drehtag, Kostenfaktoren und Tipps zum Kostenvoranschlag.

Digimark GmbH 26. Oktober 2026·10 Min. Lesezeit
Professionelle Filmkamera und Softbox-Licht in einem hellen Berliner Loft-Studio, davor Drehplan, Klappe und Taschenrechner: Planung der Kosten einer Videoproduktion
Das Wichtigste auf einen Blick Öffentlich genannte Marktpreise für Unternehmensvideos liegen meist bei etwa 1.500 bis 15.000 € netto: Einfache Videos mit einem Drehtag beginnen bei rund 1.500 €, professionelle Imagefilme für KMU liegen bei 3.000 bis 15.000 €, Filme mit mehreren Drehtagen darüber (Quellen im Beitrag). Der Drehtag ist der größte Kostenblock: Je nach Crew nennen Berliner Anbieter rund 800 bis 3.000 € pro Tag, größere Produktionsfirmen bis 6.000 €. Seriöse Produktionen kalkulieren nicht pro Minute, sondern nach Drehtagen, Team und Schnittaufwand. Ein guter Kostenvoranschlag ist nach Vorproduktion, Dreh und Postproduktion aufgeschlüsselt und nennt Formate, Korrekturschleifen und Nutzungsrechte. Am meisten spart, wer an einem gut geplanten Drehtag Hauptfilm, Reels und Fotos zugleich produziert.

Eine professionelle Videoproduktion in Berlin kostet für Unternehmen je nach Umfang meist zwischen etwa 1.500 und 15.000 € netto. Einfache Videos mit einem Drehtag beginnen bei rund 1.500 €: Der Kreuzberger Videograf take9 nennt dafür meist 1.600 bis 2.000 €, und die Agentur Vincency (2026) setzt Interview- und Testimonial-Videos ab etwa 1.500 € an. Für professionelle Imagefilme kleiner und mittlerer Unternehmen nennt die Berliner Produktionsfirma Hill Productions (2026) realistisch 3.000 bis 15.000 €; aufwendige Filme mit mehreren Drehtagen liegen deutlich darüber. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Drehtage, die Teamgröße und der Aufwand im Schnitt.

In diesem Beitrag sehen Sie, welche Preise Berliner Anbieter öffentlich nennen, was ein Drehtag kostet, warum es kaum seriöse Minutenpreise gibt und woran Sie einen guten Kostenvoranschlag erkennen. Alle Zahlen stammen von öffentlichen Preisseiten anderer Anbieter und sind keine Digimark-Preise.

Was kostet eine Videoproduktion in Berlin?

Berliner Produktionsfirmen veröffentlichen für Unternehmensvideos meist Einstiegspreise zwischen etwa 1.200 € für einen halben Drehtag und rund 8.000 € für einen kompletten Imagefilm. Für mittelständische Imagefilme mit zwei bis drei Drehtagen nennen größere Agenturen 12.000 bis 22.000 € netto. Entscheidend ist, was im Preis enthalten ist.

Ein Überblick über öffentlich genannte Preise Berliner Anbieter (alle netto bzw. zzgl. MwSt., abgerufen im Oktober 2026):

  • Kurzvideos und Social Content: Die Berliner Agentur NAKTZ nennt für einen halben Drehtag mit drei bis fünf Kurzvideos einen Startpreis ab 1.200 € und für einen ganzen Drehtag mit Hauptvideo und Kurzversionen ab 2.400 €.
  • Freiberuflicher Videograf: Der Kreuzberger Anbieter take9 nennt für ein Video mit einem Drehtag meist 1.600 bis 2.000 €, wenn Konzept und Vorbereitung beim Kunden liegen, und 3.500 bis 4.500 €, wenn er die Konzeption übernimmt.
  • Einstiegsformate: Die Agentur Vincency (2026) schätzt den Markt für Interviews und Testimonials auf ab etwa 1.500 €, für Imagefilme auf 4.700 bis 15.000 €; die Gesamtspanne für Unternehmensvideos reicht laut Vincency von etwa 1.500 bis weit über 15.000 €.
  • Imagefilm für KMU: Hill Productions (2026) bezeichnet 3.000 bis 10.000 € als relevantesten Bereich für kleine und mittlere Unternehmen.
  • Imagefilm mit einem Drehtag: ROCC Film (2026) nennt 8.000 bis 12.000 €, mit zwei bis drei Drehtagen 12.000 bis 22.000 €.
  • Mittelstand mit mehreren Drehtagen: Laut DIE FILMAGENTUR (Preise 2026/27) investieren mittelständische Unternehmen in der Regel zwei bis drei Drehtage und zahlen 12.500 bis 20.000 € für einen kompletten Imagefilm; die Gesamtspanne reicht von 3.400 bis 50.000 €.

Die großen Unterschiede haben einen Grund: Ein Videograf, der allein filmt und schneidet, kalkuliert anders als ein Team mit Regie, Kamera, Licht, Ton und eigener Postproduktion. Vergleichen Sie deshalb nie nur die Summe, sondern immer den Leistungsumfang.

Was kostet ein Drehtag in Berlin?

Der Drehtag ist der größte einzelne Kostenblock einer Videoproduktion. Berliner Anbieter nennen je nach Crew-Größe etwa 800 bis 3.000 € pro Tag, größere Produktionsfirmen 3.000 bis 6.000 € für jeden weiteren Drehtag. Darin stecken Team, Technik, Anfahrt und die Zeit vor Ort.

Die öffentlichen Angaben im Detail:

  • Hill Productions (2026): je nach Crew-Größe 800 bis 3.000 € pro Drehtag.
  • DIE FILMAGENTUR (2026/27): 500 bis 800 € für einen Kameramann oder 2.000 bis 3.000 € für ein Filmteam, dazu Technik von 50 bis 1.500 €.
  • ROCC Film (2026): 3.000 bis 6.000 € netto für jeden weiteren Drehtag.

Ein Drehtag dauert in der Praxis meist fünf bis zehn Stunden. Wie viel Material dabei entsteht, hängt weniger von der Kamera ab als von der Vorbereitung: Wenn Skripte, Einstellungen und Personen vorher geplant sind, entstehen an einem Tag deutlich mehr verwertbare Aufnahmen als bei einem Dreh „auf Zuruf“.

Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer Videoproduktion?

Die Kosten einer Videoproduktion hängen vor allem von sechs Faktoren ab: Drehtage, Teamgröße, Konzept und Skript, Postproduktion, Anzahl der Fassungen sowie Nutzungsrechte und Musik. Equipment ist dagegen meist ein kleiner Posten. Wer diese Faktoren kennt, kann jedes Angebot schnell einordnen und gezielt nachverhandeln.

  • Drehtage und Drehorte: Jeder zusätzliche Tag und jeder Ortswechsel kostet Zeit für Auf- und Abbau. Drehs außerhalb Berlins bringen Reisekosten mit.
  • Teamgröße: Ein Videograf allein ist günstiger als ein Team mit Regie, Kamera, Licht und Ton. Für Interviews und hochwertige Imagefilme lohnt sich ein kleines Team oft.
  • Konzept und Skript: DIE FILMAGENTUR nennt für die Konzeption 350 bis 3.200 €, in aller Regel 1.500 bis 3.000 € netto. Gute Vorarbeit senkt die Kosten am Set.
  • Postproduktion: Schnitt, Farbkorrektur, Ton, Untertitel und Animationen machen laut Hill Productions 25 bis 40 % der Gesamtkosten aus. DIE FILMAGENTUR rechnet 800 € pro Schnitttag.
  • Anzahl der Fassungen: Ein 16:9-Film für die Website plus mehrere 9:16-Clips für Instagram, TikTok und YouTube Shorts bedeutet mehr Schnittaufwand, aber auch deutlich mehr Reichweite.
  • Darsteller, Sprecher und Musik: Eigene Mitarbeitende vor der Kamera kosten nichts extra. Schauspieler liegen laut Hill Productions bei 300 bis 1.000 € pro Tag, individuell komponierte Musik kann mehrere tausend Euro kosten.
  • Nutzungsrechte: Ob ein Video nur organisch auf Ihren Kanälen läuft oder auch als Werbeanzeige, beeinflusst Lizenzen und Buy-outs.

Wichtig ist der Blick aufs Ganze: Hill Productions nennt Drehtage, Postproduktion und Besetzung als die drei größten Kostentreiber; das Equipment landet laut dem Anbieter „überraschend weit hinten“.

Gibt es Preise für Videoproduktion pro Minute?

Seriöse Produktionsfirmen kalkulieren gedrehte Videos in der Regel nicht pro Minute, sondern nach Drehtagen, Team und Schnittaufwand. Ein kurzer Film kann teurer sein als ein langer, wenn er mehr Drehorte, Darsteller oder Licht braucht. Minutenpreise finden Sie eher bei Animations- und Erklärvideos.

ROCC Film formuliert es auf seiner Preisseite (2026) so: Für gedrehte Filme gebe es keinen Minutenpreis, der Aufwand entstehe „am Set und im Schnitt, nicht auf der Zeitleiste“. Ein dokumentarischer Film mit echten Mitarbeitenden am eigenen Standort braucht oft nur einen Drehtag, ein szenischer Film mit Darstellern drei bis fünf.

Für Sie heißt das: Fragen Sie nicht „Was kostet eine Minute Video?“, sondern „Was brauche ich, um mein Ziel zu erreichen?“. Ein 30-Sekunden-Reel, das Anfragen bringt, ist mehr wert als ein fünfminütiger Film, den niemand bis zum Ende ansieht.

Wie setzt sich ein Kostenvoranschlag für eine Videoproduktion zusammen?

Ein guter Kostenvoranschlag für eine Videoproduktion ist nach den drei Phasen Vorproduktion, Dreh und Postproduktion aufgeschlüsselt. Er nennt die Zahl der Drehtage, die Teamgröße, die gelieferten Formate, die Korrekturschleifen und die Nutzungsrechte. Fehlt einer dieser Punkte, ist das Angebot kaum vergleichbar.

Diese Punkte sollte jeder Kostenvoranschlag enthalten:

  • Vorproduktion: Briefing, Konzept, Skripte, Drehplan, Location-Klärung. Hill Productions beziffert den Anteil auf 10 bis 20 % der Gesamtkosten.
  • Drehtage und Crew: Wie viele Tage, wie viele Stunden, wie viele Personen und welche Technik.
  • Postproduktion: Schnitt, Farbkorrektur, Ton, Musik, Untertitel, Grafiken.
  • Lieferumfang: Anzahl der Videos, Länge, Formate (16:9, 9:16, 1:1) und ob Fotos enthalten sind.
  • Korrekturschleifen: Wie viele sind inklusive, und was kostet jede weitere?
  • Nutzungsrechte: Dauer, Kanäle und ob das Material für Werbeanzeigen genutzt werden darf.
  • Nebenkosten: Anfahrt, Drehgenehmigungen, Location-Miete, Sprecher oder Darsteller.
  • Ansprechpartner und Zeitplan: Wer ist verantwortlich, und wann ist was fertig?

Achten Sie außerdem darauf, ob Preise netto oder brutto angegeben sind. Die in diesem Beitrag zitierten Anbieter nennen ihre Preise netto bzw. zzgl. MwSt.

Wie können Unternehmen bei der Videoproduktion Kosten sparen?

Am meisten sparen Unternehmen durch gute Planung: ein klares Ziel, freigegebene Skripte vor dem Dreh, eigene Räume als Location und eigene Mitarbeitende vor der Kamera. Wer an einem Drehtag Material für mehrere Formate produziert, senkt die Kosten pro Video deutlich, ohne an Qualität zu verlieren.

So holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus:

  • Ein Drehtag, viele Formate: Planen Sie Hauptfilm, Reels, Kurzclips und Fotos für denselben Tag. So verteilen sich die Drehkosten auf viele Inhalte.
  • Eigene Räume nutzen: Ihr Büro, Laden oder Ihre Werkstatt sind authentisch und kosten keine Miete.
  • Echte Menschen statt Schauspieler: Mitarbeitende und Gründer wirken oft glaubwürdiger, gerade in B2B-Videos und Recruiting-Clips.
  • Skripte vor dem Dreh freigeben: Jede Änderung nach dem Dreh kostet Schnittzeit, im schlimmsten Fall einen neuen Drehtag.
  • Nicht am Schnitt sparen: DIE FILMAGENTUR rät, eher Drehtage zu reduzieren und in die Postproduktion zu investieren. Ton, Farbe und Untertitel entscheiden, ob ein Video professionell wirkt.

Wie ein Monat Content aus einem einzigen Drehtag entsteht, zeigen wir in Ein Drehtag, Content für einen Monat. Konkrete Ideen für den Anfang finden Sie in 7 Videoideen für lokale Unternehmen.

Wie kalkuliert Digimark eine Videoproduktion?

Digimark nennt keine Pauschalpreise, weil jedes Projekt ein anderes Ziel und einen anderen Umfang hat. Nach einem kurzen, kostenlosen Briefing-Gespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot. Darin sehen Sie genau, welche Formate an einem Drehtag entstehen und wie die Videos danach veröffentlicht und beworben werden.

Digimark ist eine kreative Growth-Agentur aus Berlin. Video, Social Media und Ads kommen bei uns aus einem Team, deshalb planen wir ein Video nie isoliert, sondern immer mit Blick auf den Kanal, auf dem es laufen soll. Unser Prinzip: Ein Drehtag, Content für einen Monat. An einem gut geplanten Drehtag entstehen ein Hauptfilm, Reels und kurze Schnittfassungen für Social Media sowie Fotos für Website und Profile.

So läuft eine Produktion bei uns ab:

  1. Briefing: In einem kurzen Gespräch klären wir Ziel, Zielgruppe, Kanäle und Termine.
  2. Konzept und Skript: Wir schreiben Themen und Skripte. Sie lesen alles und geben vor dem Dreh frei.
  3. Drehplan: Jede Einstellung, jeder Ort und jede Person bekommt ein Zeitfenster, geplant rund um Ihre Öffnungszeiten.
  4. Drehtag: Ein Termin bei Ihnen vor Ort, meist fünf bis zehn Stunden.
  5. Schnitt: Wir schneiden, untertiteln und liefern alle Formate.
  6. Veröffentlichung und Ads: Die Videos werden über den Monat veröffentlicht und bei Bedarf als Meta- oder Google-Anzeigen ausgespielt.
  7. Monatlicher Report: Sie sehen, was veröffentlicht wurde, wen es erreicht hat und welche Anfragen entstanden sind.

Mehr zu Formaten und Ablauf finden Sie auf unserer Seite zur Videoproduktion in Berlin. Für Ihr individuelles Angebot: Kostenloses Strategiegespräch buchen.


Nächster Schritt: Sie möchten wissen, was Ihre Videoproduktion in Berlin kostet? Kostenloses Strategiegespräch buchen und ein individuelles Angebot erhalten.

Häufige Fragen

Was kostet ein Imagefilm in Berlin?

Einfache Unternehmensvideos mit einem Drehtag beginnen bei rund 1.500 € (take9, Vincency 2026). Für professionelle Imagefilme kleiner und mittlerer Unternehmen nennt die Berliner Produktionsfirma Hill Productions (2026) realistisch 3.000 bis 15.000 € netto, Filme mit zwei bis drei Drehtagen liegen bei größeren Agenturen bei 12.000 bis 22.000 € (ROCC Film, 2026). Digimark erstellt nach einem Briefing-Gespräch ein individuelles Angebot.

Was kostet ein Social-Media-Video?

Kurzvideos sind günstiger, wenn mehrere an einem Drehtag entstehen. Ein Berliner Anbieter nennt für einen halben Drehtag mit drei bis fünf Kurzvideos einen Startpreis ab 1.200 € zzgl. MwSt. (NAKTZ). Am wirtschaftlichsten ist es, Reels zusammen mit einem Hauptfilm zu planen.

Ist ein Kostenvoranschlag für eine Videoproduktion kostenlos?

Bei den meisten seriösen Produktionsfirmen ja, so auch bei Hill Productions und DIE FILMAGENTUR. Üblich ist ein kostenloses Erstgespräch, danach folgt ein schriftliches Angebot. Auch bei Digimark ist das Briefing-Gespräch kostenlos und unverbindlich.

Warum unterscheiden sich die Angebote so stark?

Weil Angebote unterschiedlich viel enthalten: Teamgröße, Zahl der Drehtage, Konzeptarbeit, Anzahl der Fassungen und Nutzungsrechte variieren stark. Vergleichen Sie deshalb immer den Leistungsumfang, nicht nur die Summe.

Wie lange dauert eine Videoproduktion?

Das hängt vom Umfang ab. Der Drehtag selbst dauert meist fünf bis zehn Stunden. Hill Productions nennt für Imagefilme vom Erstgespräch bis zum fertigen Film typischerweise drei bis sechs Wochen; einfache Social-Media-Produktionen gehen oft schneller.

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